Schwangerschaft im Ref

Wer sich seine Sorgen und Nöte mit dem Referendariat von der Seele reden will, ist hier richtig. Vielleicht gibt es ja jemanden, der einen guten Rat hat.

Schwangerschaft im Ref

Beitragvon XxFinjaxX » 16.02.2018, 12:42:56

Hi Leute,
ich habe eine ziemlich einfache Frage und bitte schreibt jetzt nicht, dass ich einfach warten soll bis das Ref fertig ist - das ist nicht möglich, wie lange darf ich das Ref unterbrechen, um für mein Kind da zu sein? Sind 2 Jahre möglich? Und wie/wo kann ich das beantragen? Ich möchte nämlich nicht, dass mein Kind schon mit 1 Jahr in eine Krippe muss... Für mich sollte es wenigstens 2 Jahre alt sein.
Liebe Grüße
Finja
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Re: Schwangerschaft im Ref

Beitragvon yestoerty » 16.02.2018, 13:51:47

Herzlichen Glückwunsch.
Du kannst wie jeder andere in Elternzeit gehen. Zwei Jahre wären da kein Problem.
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Re: Schwangerschaft im Ref

Beitragvon MarlboroMan84 » 17.02.2018, 19:32:23

Du hast ganz regulär Anspruch auf Elternzeit.

Sinnvoll ist übrigens trotzdem anders.
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Re: Schwangerschaft im Ref

Beitragvon Zitronenfalter » 28.02.2018, 14:11:50

Hallo,

das ist eine Frage an Deine vorgesetzte Dienststelle, sprich Seminar oder Schulamt / RP. Nur dort wirst du eine rechtssichere Auskunft bekommen.

Gruß
Zitro
heiter weiter!
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Re: Schwangerschaft im Ref

Beitragvon Das_Mü » 02.04.2018, 10:28:49

Meine Frau ist schwanger ins Ref und nach der Ernennung zur Beamtin auf Widerruf direkt in den Mutterschutz und in Elternzeit gegangen. Das Land Niedersachsen zahlt Reffis in diesem Fall sogar die Versicherungsbeiträge für die PKV :)

@ Marlboro: Wieso das denn, gibt es denn 'den' richtigen Zeitpunkt für Kinder? :) Meine Frau hat übrigens unseren beiden Kinder im Ref bekommen und ist sehr glücklich auf Ihrer Planstelle angekommen - geht alles :) Das Ref lief dann natürlich länger als üblich.
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Re: Schwangerschaft im Ref

Beitragvon tiger » 02.04.2018, 13:19:25

Das_Mü hat geschrieben:Wieso das denn, gibt es denn 'den' richtigen Zeitpunkt für Kinder?

Das ist nicht nur aus der Sicht der Familienplanung zu beurteilen. Für die Ausbildung ist es sicher nicht optimal, wenn man für ein paar Monate mit der Ausbildung beginnt, dann zwei Jahre Pause macht und anschließend die Ausbildung beendet. Außerdem kann man unterstellen, dass ein kinderloser Referendar mehr Zeit in die Ausbildung investieren kann als jemand, der sich ständig um seine Kinder kümmern muss. Auch aus Sicht der Schüler sind ständige Lehrerwechsel pädagogisch nicht sinnvoll.

Wenngleich ich es sehr begrüße, dass auch Akademiker mit sicherer beruflicher Perspektive Nachwuchs bekommen und nicht nur arbeitslose Transferleistungsempfänger, die auf solche Aspekte keine Rücksicht nehmen müssen, ist es schon auffällig, dass bei vielen Kolleginnen die Schwangerschaft einsetzt, sobald sie im Beamtenverhältnis sind. Im oder vor dem Studium, eigentlich das richtige Alter für eine Familiengründung, scheint man den Kinderwunsch noch in Grenzen halten zu können ...
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Re: Schwangerschaft im Ref

Beitragvon MarlboroMan84 » 02.04.2018, 15:33:10

Ob das für die Kinder "pädagogisch ungünstig" ist, wäre mir in diesem Fall völlig egal. Da sollte man auch keinerlei Rücksicht drauf nehmen.
Für die Ausbildung selbst ist es relativ ungünstig, das ist richtig, gerade wenn man sie mittendrin unterbricht. Und finanziell ist es 1,5 Jahr später auf einer Planstelle deutlich sinnvoller, auch in Bezug auf Elterngeld.
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