Kredite für LAA's?

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Laufa25
Beiträge: 23
Registriert: 18.11.2015, 14:46:19

Kredite für LAA's?

Beitrag von Laufa25 »

Liebe Mitglieder,
Ich bin zur Zeit im 1. Jahr als LAA eingesetzt, das Gehalt ist wie ihr wisst nicht besonders hoch. Aufgrund der ganzen Versicherungen, Miete, Lebensunterhalt etc. bleibt kaum etwas übrig, auf dem Konto sieht es eher mau aus.
Kann ich schon von einem Beamtenkredit Gebrauch machen? Oder habt ihr alternative Vorschläge? Denn nach Abzug aller Kosten bleibt echt nicht viel übrig.
Beste Grüße und vielen Dank schon mal
Laufa

MarlboroMan84
Beiträge: 655
Registriert: 03.01.2015, 13:59:37

Re: Kredite für LAA's?

Beitrag von MarlboroMan84 »

Dann solltest du deine Kosten senken. Wie willst du denn den Kredit abbezahlen, wenn du jetzt kaum noch Geld übrig hast?

Maximer
Beiträge: 166
Registriert: 18.01.2018, 13:39:30

Re: Kredite für LAA's?

Beitrag von Maximer »

Laufa25 hat geschrieben:
03.10.2020, 17:25:01
Liebe Mitglieder,
Ich bin zur Zeit im 1. Jahr als LAA eingesetzt, das Gehalt ist wie ihr wisst nicht besonders hoch. Aufgrund der ganzen Versicherungen, Miete, Lebensunterhalt etc. bleibt kaum etwas übrig, auf dem Konto sieht es eher mau aus.
Kann ich schon von einem Beamtenkredit Gebrauch machen? Oder habt ihr alternative Vorschläge? Denn nach Abzug aller Kosten bleibt echt nicht viel übrig.
Beste Grüße und vielen Dank schon mal
Laufa
Reich kann man von den üblichen Anwärterbezügen selten werden (gibt natürlich Ausnahmen, z.B. Reffis, die noch im Kinderzimmer hausen und vom elterlichen Kühlschrank leben..), aber in der Regel reicht es aus, um die Ausbildungszeit ohne Schuldenkrise zu überstehen. Knapp kann es werden, wenn man schon Familie hat, aber davon schreibst du nichts.

Sogenannte Beamtenkredite bauen ja auf die Berufssicherheit des regulären Beamten und das ist bei einem LAA nicht der Fall. Ich kann mir also nicht vorstellen, dass es hier dergleichen Angebote gibt. Dann eher in Richtung Ausbildungs- oder Studentenkredit. Andererseits sollte man finanziell solide dastehen, allzu große Schulden würden mit dem Wohlverhaltensgebot kollidieren, das ein Beamter befolgen muss.

Ich empfehle also, unnötige Kosten zu streichen und (weitere?) Schulden zu vermeiden. Alles Gute jedenfalls!

skylake
Beiträge: 12
Registriert: 18.09.2018, 15:19:19

Re: Kredite für LAA's?

Beitrag von skylake »

Erstell dir einen Haushaltsplan, der jeden Ein- und Ausgang erfasst und versuche diesen dann zu optimieren.
1. Schritt: Alles kündigen, was kosten spart und nicht unbedingt benötigt wird (z. B. Netflix ...).
2. Schritt: Optimierung: Wenn man aus einem Vertrag nicht so einfach herauskommt (oftmals das Fitnessstudio) hilft manchmal ein Gespräch mit dem Betreiber um in einen günstigeren Tarif zu wechseln!
Strom- und Gasanbieter wechseln spart je nach Szenrario schnell mal 20-50€/Monat. Mobilfunkanbieter wechseln! Z. B.Tochtermarken (z. B. Congstar) bieten dieselbe Leistung für im Schnitt 10-20€ weniger.
3. Schritt: Sich ein eigenes Taschengeld separat auszahlen und nie an das Haushaltsgeld gehen.

Ich hatte diese Schritte beherzigst und meine Fartkosten ebenfalls opimiert. Am Ende blieben pro Monat im Referendariat gut 300€ übrig (Taschengeld). Davon lässt sich verdammt gut leben. Trainiert wurde in der Zeit (kostenfrei) im Park. Streaming-Accounts kann man zur Not auch teilen und dadurch die Kosten um mindestens 50% drücken. Restaurantbesuche wurden ebenfalls reduziert.

Wer einen Kredit im Referendariat aufnehmen muss, macht definitiv irgendwas falsch (von ganz ungünstigen Konstellationen mal abgesehen).

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