Schulweg

Re: Schulweg

Beitragvon Qualitätsgarant » 20.10.2018, 17:10:27

MarlboroMan84 hat geschrieben:Fahre 35km, knapp 25 Minuten über die Autobahn. Kürzer wäre natürlich praktisch, aber empfinde ich jetzt auch nicht als unbedingt stressig, da Stau o.ä. nur sehr selten vorkommt.


Auf welcher Autobahn kommst du bei 25 Minuten keine 35km weit?
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Re: Schulweg

Beitragvon LuziEva » 20.10.2018, 21:01:14

Kiggie hat geschrieben:Ich fahre aus Prinzip kein Auto. Weiß also nicht, wie lange ich mit dem Auto unterwegs wäre. Bei dem Verkehrskollaps und Stau wäre ich damit sicherlich auch bei kürzestem Wege schon an der Grenze.


Wie cool, ein Gleichgesinnter!

Mein einfacher Schulweg waren mit ÖPNV (bzw. Kombination aus Fahrrad, U-Bahn, S-Bahn und Füßen) bisher immer ca. 100 Minuten. Das ging die letzten vier Jahre ohne Kind sehr gut, aber jetzt, mit Kind, möchte ich es nach der Elternzeit ändern. Darum: Versetzungsantrag läuft ;-) Wunschschule ist 10 Minuten mit dem Fahrrad entfernt...
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Re: Schulweg

Beitragvon Hubselzwerg » 20.10.2018, 22:45:39

Ich weiß nicht, wo meine Schmerzgrenze wäre. Ich hatte einige Jahre etwa 45 min pro Strecke mit dem Auto. Jetzt habe ich immer noch 45 min (ok, 35 bis 60 min, je nach Fahrweise) mir dem Rad.
Mit dem Auto wären es etwa 15 Minuten. Offensichtlich stört mich die längere Fahrtzeit nicht.

Bei meiner ersten Stelle hatte ich eine Fahrzeit mit dem Auto von knapp 30 min. (Kürzer ging in meiner Region kaum. ) Aber die Schule war furchtbar. Seitdem weiß ich: Die Fahrzeit ist nicht das Entscheidende.

Allerdings haben wir, als eh ein Umzug anstand, schon bewusst etwas gesucht, was näher an unseren Arbeitsplätzen ist (mein Mann pendelt auch.)

Sehr viel näher an der Schule wohnen möchte ich aber nicht. (Sind 18 km).
Ich möchte in meiner Freizeit oder beim Einkaufen einfach nicht so gerne Schüler oder Eltern treffen. Außerdem nutze ich den Arbeitsweg als Training. Würde bei nur 3 km oder ao ja wenig Sinn machen
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Re: Schulweg

Beitragvon tiger » 21.10.2018, 0:09:39

Max_Cohen hat geschrieben:Das einzige (ansatzweise) valide Argument für längere Fahrtzeiten ist, dass man privat keine Schüler treffen möchte; mir ist das völlig egal, denn die Schüler dürfen merken, dass ich auch ein normaler Mensch bin und spazieren gehe, einkaufe etc.

Das hängt sicher auch von der Größe der Stadt ab. In einer Großstadt trifft man seine Schüler, deren Eltern und die Kollegen seltener als in einer Kleinstadt. Wobei Spazierengehen und Einkaufen nicht mal das Problem ist, schwieriger finde ich die Situation bei Sportvereinen, beim abends-Ausgehen usw. und das man vom Handwerker bis zum Hausarzt jederzeit damit rechnen muss, die Leute beim Elternabend wiederzutreffen.
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Re: Schulweg

Beitragvon MarlboroMan84 » 21.10.2018, 7:36:53

Qualitätsgarant hat geschrieben:
MarlboroMan84 hat geschrieben:Fahre 35km, knapp 25 Minuten über die Autobahn. Kürzer wäre natürlich praktisch, aber empfinde ich jetzt auch nicht als unbedingt stressig, da Stau o.ä. nur sehr selten vorkommt.


Auf welcher Autobahn kommst du bei 25 Minuten keine 35km weit?


Hä? Verstehe deine Frage nicht.

Effektive Autobahnzeit sind knapp 20 Minuten, paar Minuten muss ich jeweils noch vorher und nachher an Ampeln und über Landstraße fahren.
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Re: Schulweg

Beitragvon Illi-Noize » 26.10.2018, 10:29:33

70 km einfach, durch Baustellen aktuell 45-55 Minuten. Passt aber, daheim leben und wohnen ist schon viel wert!
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Re: Schulweg

Beitragvon Löwenherz » 26.10.2018, 20:31:45

Zu Beginn des Refs war ich noch mit dem ÖPN unterwegs, da jahrelang maximal Carsharing eine Option für mich war. Das dauerte mit dem Weg zum Bahnhof dann je nach Tageszeit 40-120min. Vor dem Hintergrund meiner Schwerbehinderung wurde mir das zu belastend, so dass ich mir ein Auto gekauft habe. Ein irrer Kostenfresser monatlich, aber ich habe es nicht einen Tag lang bereut (auch wenn das ökologische Gewissen sich regelmäßig meldet und an anderer Stelle seinen Tribut fordert...), brauche ich doch für den einfachen Weg nur noch 20-25min bei rund 30km Entfernung zwischen Wohn- und Schulort. Für mich ist das perfekt, bin auch eher ein Fan davon im Privatleben nicht ständig auf SuS zu treffen, deren Eltern am Ende womöglich als Handwerker in meine Wohnung kommen... So gern ich meine SuS während der Schulzeit um mich habe, wenn ich frei habe, möchte ich auch gerne wirklich frei haben und nicht im halben Dienstmodus unterwegs sein müssen; das kenne ich von einigen Familienmitgliedern so und ziehe etwas mehr Privatsphäre vor.
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