10 Minusstunden zum Start normal? (NDS)

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Beitragvon ScottyWeiland » 01.08.2018, 20:38:27

Guten Tag, ich trete in wenigen Tagen meine 1. Stelle an und laut Unterrichtsverteilung habe ich 10 Minusstunden pro Woche, unterrichte also nur 14,5 statt 24,5 Stunden (Gesamtschule).

Ist das rechtens? Welche Konsequenzen bringt das mit sich? Sollte ich da bei der Schule nachhaken?
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Re: 10 Minusstunden zum Start normal? (NDS)

Beitragvon tiger » 01.08.2018, 23:36:24

Sei doch froh, das Gehalt ist das gleiche ...
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Re: 10 Minusstunden zum Start normal? (NDS)

Beitragvon MarlboroMan84 » 02.08.2018, 6:33:43

Kriegst dann halt Vertretungsbereitschaften
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Re: 10 Minusstunden zum Start normal? (NDS)

Beitragvon Pumuckel » 02.08.2018, 6:41:02

Guten Morgen!
Im Nrmalfall hat MarlboroMan recht. Es kann jedoch sein, dass du trotz diverser Vertretungen am Jahresende mit 1-2 Minusstunden aus dem Schuljahr gehst. Die werden dann eben mit in das neue Jahr genommen und du unterrichtest dann halt 1-2 Stunden mehr. Das gleicht sich immer irgendwann an...
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Re: 10 Minusstunden zum Start normal? (NDS)

Beitragvon Bender5 » 02.08.2018, 11:39:11

Bei uns bekommt man eine Übersicht über sein Stundenkonto, dort steht dann ob man zu viele oder zu wenige Stunden abgeleistet hat.
In den nächsten Jahren wird man das dann mit mehr Stunden oder weniger Stunden wieder ausgleichen.
Manche haben auch etliche Plus Stunden angesammelt, um dann später mal in einem Schuljahr alles auf einmal "zu verballern", wenn gerade wenig Bedarf ist oder weil sie gerade ein Haus bauen etc. und es mit anderen Lehrern aufzufangen ist.
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Re: 10 Minusstunden zum Start normal? (NDS)

Beitragvon nrw31 » 03.08.2018, 9:35:22

Die Sache ist rechtlich meiner Einschätzung nach problematisch.

Grundsätzlich hat die Lehrkraft eine bestimmte Zahl von Unterrichtsstunden zu leisten. Dass sie diese auch leistet ist Sache des Dienstherrn, wenn der es nicht schafft die Person sinnvoll einzusetzen ist es erstmal nicht das Problem der Lehrkraft.

Für Lehrkräfte gibt es normalerweise keine gleitende Arbeitszeit und im Alltag keine Arbeitszeitkonten, Dienstvereinbarungen hierzu existieren entsprechend nicht, in Zusammenhang mit festen Unterrichtsstunden kann man im Normalfall keine flexiblen Arbeitszeitmodelle fahren. Ausnahmen gibt es irgendwo in Deutschland in irgendwelchen besonderern Kontexten aber vermutlich schon, allgemein übertragbar dürften die jedoch nicht sein.

Gerade Regelungen zu "Minusstunden" würde ich deshalb immer mit der Personalvertretung besprechen, zum Teil gibt es da Wildwuchs insofern Schulleitungen behaupten, Personen hätten "X Stunden Minus". Planungsfehler des Arbeitgebers/Dienstherrn müssen die Beschäftigten aber erstmal nicht vertreten.

Also: Einfach mal ganz offiziell informieren!
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Re: 10 Minusstunden zum Start normal? (NDS)

Beitragvon Duker » 03.08.2018, 13:09:40

In BW hat das RP festgelegt, dass Minusstunden nur im Einverständnis mit der Lehrkraft „aufgebaut“ werden dürfen.

https://blv-bw.de/wp-content/uploads/2013/11/Februar-2016.pdf
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