Verbeamtung und Versetzung (Gymnasium, Bayern)

Re: Verbeamtung und Versetzung (Gymnasium, Bayern)

Beitragvon Landei » 10.11.2017, 21:44:26

@kecks: Du beschreibst das so, wie ich mir das vorgestellt habe. Erkennbare Struktur oder Planbarkeit (also jetzt aus meiner Sicht einer Versetzungswilligen) ist nicht gegeben.
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Re: Verbeamtung und Versetzung (Gymnasium, Bayern)

Beitragvon kecks » 10.11.2017, 23:28:08

ich kenne das so, dass die betreffenden, zumindest die frauen, dann halt irgendwann den kinderwunsch vorziehen. mit kleinkind ist bei wiedereinstieg der einsatz in der wunschregion sehr häufig.
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Re: Verbeamtung und Versetzung (Gymnasium, Bayern)

Beitragvon Stark » 11.11.2017, 19:44:25

kecks hat geschrieben:der schulleiter schafft keine stellen, höchstens aushilfsstellen, und auch die nur, wenn er das geld von oben dafür bekommt (dafür muss einiges passen). der schulleiter meldet seinen bedarf (soundsoviele stunden mit fächern blabla, evtl. auch namentliche anforderungen) ans km und die schicken ihm dann irgendwas und irgendwen. literal irgendwas und irgendwen.


Jein.
Oder: So weit die Theorie. In der Praxis hängt viel davon ab, wie gut der Schulleiter im KM vernetzt ist und wie resolut er versucht, seine Wünsche durchzusetzen. Meine ehemaliger Schulleiter, jetzt leider pensioniert, hat fast immer die Leute bekommen, die er wollte. Oft wurden dafür auch extra Planstellen an meiner Schule geschaffen (- meine damals, zum Beispiel). Aber das ist natürlich alles Gemauschel und offiziell gar nicht möglich. Wie so oft eben.
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Re: Verbeamtung und Versetzung (Gymnasium, Bayern)

Beitragvon kecks » 11.11.2017, 22:15:10

ja, volle zustimmung. vitamin b regiert die welt.
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Re: Verbeamtung und Versetzung (Gymnasium, Bayern)

Beitragvon Landei » 14.11.2017, 22:49:16

Die Aussage mit dem Vitamin B unterschreibe ich auch sofort! Ich kenne das schon auch so wie "Stark" schreibt, dass so mancher Schulleiter genau die Leute bekommt, die er will, (relativ) unabhängig vom tatsächlichen Bedarf.
Umso doofer ist es halt, wenn dem Schulleiter egal ist, ob man kommt oder er es sogar verhindert (neulich wieder eine Geschichte gehört!!).

Das mit dem Wiedereinstieg in der Wunschregion mit sogar zwei Kleinkindern hat ja bei mir nun leider (erstmal) nicht geklappt ...

Ich bleibe dabei: Alles sehr undurchsichtig.
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Re: Verbeamtung und Versetzung (Gymnasium, Bayern)

Beitragvon Some Might Say » 15.11.2017, 17:24:00

Schwierig finde ich auch, dass das System ja gerade durch die Fixierung auf Abschlussnoten und die Tatsache, dass der Lebenslauf irrelevant ist und es keine Bewerbungsgespräche gibt vorgibt, maximal transparent zu sein...
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Re: Verbeamtung und Versetzung (Gymnasium, Bayern)

Beitragvon Silke82 » 15.11.2017, 20:22:22

Some Might Say hat geschrieben:Schwierig finde ich auch, dass das System ja gerade durch die Fixierung auf Abschlussnoten und die Tatsache, dass der Lebenslauf irrelevant ist und es keine Bewerbungsgespräche gibt vorgibt, maximal transparent zu sein...


Hier muss man differenzieren: Im Bezug auf die Tatsache wer eine Planstelle bekommt und wer nicht, ist es tatsächlich sehr transparent => es zählen nur die Noten.
Bei der Frage, wo diese Stelle sein wird und unter welchen Umständen man anschließend versetzt wird oder nicht, wird es dann wirklich sehr intransparent.
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