PKV Kosten im Alter

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Re: PKV Kosten im Alter

Beitragvon Löwenherz » 05.10.2018, 12:01:56

MarlboroMan84 hat geschrieben:
Löwenherz hat geschrieben:Am Ende des Vorbereitungsdienstes wirst du für 6 Wochen entlassen und kannst durch diesen Statuswechsel wählen, ob du Anwartschaften leistest für die direkte Wiederaufnahme in die PKV zum neuen Schuljahr bzw. zur Verbeamtung auf Probe oder eben in die GKV wechseln willst.


Wo hast du das denn her? Erstmal wird man nicht automatisch nach dem Ref für 6 Wochen entlassen, zweitens kann man nicht in die GKV wechseln.


In BaWü ist das aktuell der Stand, dass zu den Sommerferien die Anwärter zum Kosten sparen entlassen werden, um dann zu Beginn des neuen Schuljahrs ggf.wieder eingestellt zu werden, wenn sie bis dahin nicht das Bundesland gewechselt haben oder dem Ruf in die Schweiz gefolgt sind. Und was den Wechsel in die GKV anbelangt, so erlaubt zumindest mein Vertrag diesen durchaus mit dem Ende des Refs, wäre aber ja nicht sinnig, zumindest wenn man Lehrer bleiben will und wie ich keinesfalls eine positive Gesundheitsprüfung bekommen würde ohne Anwartschaften. Da ich aber eine Sondersituation durch einen Versorgunsanspruch habe, mag das damit zusammenhängen und nicht verallgemeinerbar sein. Es ist nicht mein Ziel Fehlinformationen zu streuen, tut mir leid, wenn ich das gemacht haben sollte.

@Fränzy: Ja, das ist tatsächlich kurios, dass es da diese Einseitigkeiten gibt (ohne Beihilfe-Tarife und im Basistarif manches Anbieters sieht das aber schnell anders aus finanziell...). Wobei ich fairerweise sagen musste, dass die 10 Jahre meines Lebens in der GKV krankenversicherungstechnisch die stressärmsten Lebensjahre waren, da ich mir keine Gedanken über vorzustreckende Rechnungen, erstattungsfähige Anteile und Anträge auf Kostenübernahme machen musste. Karte raus, zum Arzt und gut und die Versorgung war -bezogen auf meine persönliche gesundheitliche Situation- an manchen Stellen sogar besser, als sie es in der PKV gewesen wäre.
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Re: PKV Kosten im Alter

Beitragvon chilipaprika » 05.10.2018, 16:03:21

wenn du mit 50% Risikozuschlag zu rechnen hast (laut Voranfragen), ist es absoluter Wahnsinn, mit dem Zuschlag im Ref einzusteigen.
Bleib im Ref in der GKV und du kannst dann nach dem Ref mit der Öffnungsklausel mit maximalem 30%-Zuschlag rein. Gut, vielleicht kriegst du nicht 40 EUro Krankenhaustagegeld. Aber du wirst nicht an mangelnder Versorgung sterben. Ich war 1 Woche nach meinem Eintritt in die PKV (Öffnungsaktion) bei einem MRT, hatte noch 2 weitere im Jahr darauf, hatte noch 2-3 Sachen, die Debeka hat ALLES anstandslos bezahlt. Nur die eine Impfung nicht.
und sie weist mich dann immer darauf hin, dass es für mich doch besser wäre nichts einzureichen (ist es am Ende nicht, aber bei der ersten Einreichung kriege ich immer diesen Brief).
Besagte Kollegin von oben hat MS und produziert jeden Monat mehrere Tausende an Kosten. Sie kriegt ALLES bezahlt. Trotz Öffnungsklausel. Also: es ist keine Mogelmpackung, die man da bekommt. Es lebe eine Art Solidarität bei der PKV. Selbst wenn mir das System an sich zuwider ist.
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Re: PKV Kosten im Alter

Beitragvon MarlboroMan84 » 06.10.2018, 8:07:20

Eine Anwartschaft in der GKV ist nur in folgenden Fällen möglich:

beruflich bedingter Auslandsaufenthalt,
Ableistung einer gesetzlichen Dienstpflicht nach dem Soldatengesetz,
Ableistung eines Entwicklungsdienstes als Entwicklungshelfer sowie
Untersuchungshaft oder Freiheitsentziehung wegen Straftaten.
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Re: PKV Kosten im Alter

Beitragvon rossi87 » 06.10.2018, 11:28:30

Mal nebenbei: ist das wunderbar spendable Ländle eigentlich das einzige Bundesland, dass seit einigen Jahren sowohl bei Beamten mit mehreren Kindern, bei Eheleuten und für Pensionäre den Bemessungssatz auf 50% reduziert hat?

Als Beamter mit zwei Kindern und beihilfeberechtigtem Partner zahlen diejenigen, die nach 2012 eingestellt wurden, je nach Tarif insgesamt bis zu 200€ mehr im Monat. Für diejenigen, die bis vor kurzem noch von der Eingangsbesoldungsabsenkung betroffen waren, kamen nochmal 200-400€ dazu.
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Re: PKV Kosten im Alter

Beitragvon phstudent » 08.10.2018, 6:03:48

rossi87 hat geschrieben:Für diejenigen, die bis vor kurzem noch von der Eingangsbesoldungsabsenkung betroffen waren, kamen nochmal 200-400€ dazu.


Dafür durften wir ja auch Studiengebühren zahlen
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Re: PKV Kosten im Alter

Beitragvon chilipaprika » 08.10.2018, 8:53:49

phstudent hat geschrieben:
rossi87 hat geschrieben:Für diejenigen, die bis vor kurzem noch von der Eingangsbesoldungsabsenkung betroffen waren, kamen nochmal 200-400€ dazu.


Dafür durften wir ja auch Studiengebühren zahlen


wow, unglaublich solidarische Haltung. *kotz*
PS: es gab nicht überall Studiengbühren in Deutschland
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Re: PKV Kosten im Alter

Beitragvon phstudent » 09.10.2018, 5:55:13

Ich glaube du hast meinen Beitrag missverstanden. Ich wollte eigentlich den Augenverdrehsmiley dahintersetzen, aber der funktionierte nicht.
rossi hat konkret die Situation in BW angesprochen und ich wollte ironisch darauf hinweisen, dass genau diejenigen die in BW in den paar Jahren als es mal zwischendurch wieder Studiengebühren gab zahlten dann die waren, die von der Absenkung der Eingangsbesoldung betroffen waren.
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