Endgültig durchgefallen und nun???

Abbruch des Ref? Durchgefallen - was dann?
Illi-Noize
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Re: Endgültig durchgefallen und nun???

Beitrag von Illi-Noize »

Ist es evtl. möglich, dass ein "staatlich anerkannter Durchfaller" in den Jahren danach durch Routine die Fehler, die zum Durchfallen geführt haben, möglicherweise abstellen kann? Es soll durchaus Leute geben, die einfach länger brauchen. Wenn ich da an mich denke, in wie vielen Schwimmkursen ich war...

Skymasta
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Re: Endgültig durchgefallen und nun???

Beitrag von Skymasta »

1. Ich habe hier zum Thema Leid und Frust geschrieben: Ach neee: Das Thema ist ja: Alternativen.
@ Dreistein: Dazu hast du dich nicht geäußert. Thema verfehlt, würde ich sagen.

2. Meine Schulleitung hat mich besucht und kann mich beurteilen. Die Schulleitung ist für die Sicherung der Unterrichtsqualität zuständig. @ Dreistein: Aus der Ferne beurteilst du mich? Du kennst mich und meine Persönlichkeit doch gar nicht.
Deine Aussagen sind viel zu pauschal. Machst du das mit deinen Schülern auch so? Schlechte Note = nicht gelernt?
3. Durchsuchst man mal die Foren. So scheinst du gerne andere runtermachen zu wollen.
Machst du das als Ausgleich zur Schule?
4. @Dreistein. Diese Forum ist sicherlich nicht da, um zu beleidigen. Es gibt ja auch gute Beiträge von dir.
Gerne nehme ich konstruktive Kritik von dir an. Vielleicht hast du ja auch eine Idee? Danke...
Zuletzt geändert von Skymasta am 06.08.2016, 9:38:41, insgesamt 3-mal geändert.

Skymasta
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Re: Endgültig durchgefallen und nun???

Beitrag von Skymasta »

Ich habe wirklich versucht den Beitrag von Revisor nachzuvollziehen. Es klappt nicht, weil die Argumentationen zu pauschal sind.
Ich führe mal deine Gedankengänge fort:
1. Ein Fahrschüler fällt mehrmals durch die Prüfung durch. Dennoch darf er immer wieder antreten.
Schafft er es irgendwann, so gehört er für dich nicht in den Straßenverkehr und stellt für dich womöglich eine Gefahr da.

2.Ärtzemangel auf dem Land: Als Quereinsteiger dürfen Biologen eine zweijährige Zusatzausbildung absolvieren und können anschließend als Arzt arbeiten. Würdest du dich behandeln lassen?
Hast du mal deinen Arzt, deine Anwalt oder gar deinen ehemaligen Lehrer nach seinen Abschlussniten gefragt? Ich hoffe für dich, dass gerade dein Arzt einen sehr guten Abschluss hat.
An dieser Stelle betone ich nochmal: Ich habe nichts gegen Quereinsteiger. Im Gegenteil, viele bringen sogar frischen Wind in den Lehrerberuf.


Hier ist vermehrt die Rede davon, dass 2 Prozent der Referendare durchgefallen sind. Ob diese Zahlen stimmen, weiß ich nicht. Bestimmt sind unter diesen Leuten einige dabei, die nicht für den Lehrerberuf geeignet sind. Andere sind vielleicht doch geeignet und haben sich im Alltag bewährt.
Ich gebe zu bedenken:
Die Ausbildungszeit dauert ca. 7 Jahre, in denen man immer wieder die Tauglichkeit bescheinigt bekommt. So war es zumindest bei mir. Es reichen aber am Ende ein oder maximal zwei Prüfungstage, die diese gesamte Ausbildung zunichte machen. Bei Nichtbestehen ist das Studium nichts mehr wert. Wenn man will, kann man auf ein anderes Lehramt wechseln und absolviert das Referendariat. Dieser zeitliche Aufwand steht doch in keinem Verhältnis. Ich will hier nicht das 2. Staatsexamen geschenkt haben und suche einfach nach zeitlich weniger aufwendigen Wegen, als ein Studium.

Rotschreiber
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Re: Endgültig durchgefallen und nun???

Beitrag von Rotschreiber »

Da das Durchnummerieren von Argumenten diese zu unterstützen scheint, mache ich das auch mal.

1. Ich habe die Argumentation verstanden.
2. Dein Fahrschüler HAT aber irgendwann bestanden.
3. Verfolge lieber das eigentliche Anliegen deines Posts.
5. Ich hoffe, dass du nicht das Fach Deutsch unterrichtest.
6. Ich habe 4. vergessen.
7. Ich gehe jetzt in die Sonne.

Teacherlove
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Re: Endgültig durchgefallen und nun???

Beitrag von Teacherlove »

Skymasta hat geschrieben:Ich habe wirklich versucht den Beitrag von Revisor nachzuvollziehen. Es klappt nicht, weil die Argumentationen zu pauschal sind.
Ich führe mal deine Gedankengänge fort:
1. Ein Fahrschüler fällt mehrmals durch die Prüfung durch. Dennoch darf er immer wieder antreten.
Schafft er es irgendwann, so gehört er für dich nicht in den Straßenverkehr und stellt für dich womöglich eine Gefahr da.
Eben. Zumal mein Anwalt meinte, dass es auch nicht rechtens sei, dass es nur zwei Versuche beim 2. Staatexamen gibt. Überall gibt es einen Drittversuch, nur dort nicht.

Skymasta hat geschrieben:Die Ausbildungszeit dauert ca. 7 Jahre, in denen man immer wieder die Tauglichkeit bescheinigt bekommt. So war es zumindest bei mir. Es reichen aber am Ende ein oder maximal zwei Prüfungstage, die diese gesamte Ausbildung zunichte machen. Bei Nichtbestehen ist das Studium nichts mehr wert. Wenn man will, kann man auf ein anderes Lehramt wechseln und absolviert das Referendariat. Dieser zeitliche Aufwand steht doch in keinem Verhältnis. Ich will hier nicht das 2. Staatsexamen geschenkt haben und suche einfach nach zeitlich weniger aufwendigen Wegen, als ein Studium.
Richtig! Aber einen weniger aufwendigen Weg als ein Studium gibt es leider nicht, um dich "reinzuwaschen". Ich habe ein Fernstudium absolviert und nun einen lupenreinen Master, damit haftet der Lehramtsmief nicht mehr so stark an mir.

dreistein
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Re: Endgültig durchgefallen und nun???

Beitrag von dreistein »

@Skymasta: Die Rubrik im Forum heißt "Alternativen". Das Thema deines Eröffnungsposts ist jedoch "Die ganze Welt ist gemein zu mir". Die offensichtliche Alternative habe ich dir aufgezeigt: Du bist nachweislich für den Lehrerberuf nicht geeignet; such dir einen anderen Beruf.

Was du zum Ärztemangel auf dem Land geschrieben hast, macht mir Angst. Auf die Schnelle konnte ich keine Belege finden, dass es dieses Verfahren gibt. Meine Ärzte habe ich übrigens nie nach ihren Abschlussnoten gefragt, weil ich froh bin, dass der Zugang zum Medizinstudium durch einen Numerus Clausus ohnehin nur den Leistungsstärksten offensteht und (hier verlasse ich mich auf Hörensagen) sowohl im Studium als auch in der Facharztausbildung rigorose Leistungsüberprüfungen stattfinden. Vielleicht liegt es daran, dass ich bisher noch nie an einen Arzt geraten bin, bei dem ich an seiner Kompetenz gezweifelt habe.

Du hast recht, dass ich hier im Forum einigen Themenerstellern "ordentlich Contra gebe". Das liegt daran, dass sich in Internetforen wie diesem auffällig viele Jammerlappen tummeln, die nicht leistungsbereit sind, aber trotzdem die Lorbeeren ernten wollen. Tenor: "Ich habe das Studium / das Referendariat / die Abschlussprüfung XYZ nicht bestanden und finde es total gemein, dass andere, die bestanden haben, jetzt den gutbezahlten Job kriegen, den ich eigentlich haben wollte." Diese Einstellung kann ich nicht ausstehen und rücke solchen Leuten daher gerne den Kopf etwas zurecht. Das funktioniert am besten durch deutliche, nichtrelativierende Ansagen.
Skymasta hat geschrieben:Wenn man will, kann man auf ein anderes Lehramt wechseln und absolviert das Referendariat. Dieser zeitliche Aufwand steht doch in keinem Verhältnis.
Aus gutem Grund! Jemand, der bereits endgültig in einem Lehramt durchgefallen ist und dann nochmal studiert und das Referendariat absolviert, nimmt sieben Jahre lang anderen Kandidaten, die geeignet sind, den Studien- und Ausbildungsplatz weg. Das ist der Gesellschaft gar nicht zuzumuten.
Skymasta hat geschrieben:nach seinen Abschlussniten gefragt?
Anders als "Rotschreiber" habe ich den ganzen Thread hindurch nichts zu deiner Rechtschreibung gesagt, aber an dieser Stelle kann ich es mir nicht verkneifen: Die "Abschlussni(e)te" bist ja wohl du ...

Teacherlove
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Re: Endgültig durchgefallen und nun???

Beitrag von Teacherlove »

dreistein hat geschrieben:
Skymasta hat geschrieben:nach seinen Abschlussniten gefragt?
Anders als "Rotschreiber" habe ich den ganzen Thread hindurch nichts zu deiner Rechtschreibung gesagt, aber an dieser Stelle kann ich es mir nicht verkneifen: Die "Abschlussni(e)te" bist ja wohl du ...

O Gott wie peinlich... es ist wohl offensichtlich, dass hier ein Tippfehler vorliegt, da auf einer Tastatur das I neben dem O liegt.

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