Ich habe abgebrochen .... und lebe immer noch!

Du hast positive Erfahrungen mit dem Referendariat? Du hast es endlich geschafft und weißt nun, dass sich das Durchhalten gelohnt hat? Erzähl davon!

Re: Ich habe abgebrochen .... und lebe immer noch!

Beitragvon Lysander » 23.09.2012, 20:26:40

Super Idee. Und dann könnte er sich ein anderes Forum zum spammen suchen.
Gruß
Lysander

Das beste Argument gegen Demokratie ist ein fünfminütiges Gespräch mit einem durchschnittlichen Wähler. (W. Churchill)
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Re: Ich habe abgebrochen .... und lebe immer noch!

Beitragvon Zitronenfalter » 25.01.2013, 22:30:56

Na höchste Zeit, mal den alten Thread wiederzubeleben :mrgreen:

Man könnte auch einen neuen aufmachen, Titel:"Ich hab durchgehalten....und lebe seither noch viel besser!"

Jemand Lust? Dann mach ich einen auf...

Gruß Zitro
heiter weiter!
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Re: Ich habe abgebrochen .... und lebe immer noch!

Beitragvon qamushak » 26.01.2013, 15:51:04

Jo, mach mal.

Es wird Zeit, dass hier mehr positive Meldungen vorkommen und sich nicht der Eindruck verfestigt, alles im Ref sei nur schlimm.


Wir brauchen für die neuen Leute mehr positive Aspekte, Beispiele, Vorbilder hier (wie in der Schule: die Mischung macht's. Nur mit leistungsschwachen Schüler ist eine Klasse auch schnell platt, die Lehrkräfte noch dazu)
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Re: Ich habe abgebrochen .... und lebe immer noch!

Beitragvon Coffee » 06.06.2013, 0:29:48

Auch ich lebe noch und zwar sehr glücklich. Ich bin Dozentin/ Lehrerin aus Leidenschaft, aber nicht an einer staatlichen Schule. Mir liegt eher das Unterrichten kleiner Gruppen, in angenehmer Umgebung und mit Methodik/ Materialien, von denen ich auch überzeugt bin- ich mag keine Massenabfertigung und bin gerne auch für das einzelne Kursmitglied/ den einzelnen Schüler da. Dies ist aber an einer normalen Schule leider kaum machbar. Ich kann nicht gleichzeitig für 30 Leute da sein, auch wenn ich das gerne wäre.
Als Student ist man ja noch voller Eifer und sagt sich: "Evtl. kann ich ja mal dazu beitragen, etwas Schwung in dieses verstaubte System zu bringen!" und man geht mit viel Elan und Freude an die Sache heran- aber Fehlanzeige, die "von oben" hängen leider weiterhin an ihrem alten Zopf und wollen gar keine innovativen Ideen haben. Alles Neue ist unbequem, so mein Eindruck. Offener Unterricht? Ein Traum für mich seit ich im Studium davon gehört /gelesen habe! In der Praxais dann nach dem 1. Stax. will keiner mehr was davon wissen. Naja, was will man da noch erreichen? Da verfolge ich meine Ideale doch lieber auf meine Weise. Und nur weil einem das Ref/ der staatl. Schuldienst nicht zusagen, muss das noch lange nicht heißen, dass man als Lehrer ungeeignet oder gar schlecht ist. Ich habe immer an mich geglaubt und mein Lehramtsstudium zu keiner Zeit bereut. Ich liebe meine Fächer und bin echt froh, sie studiert zu haben. Zum Glück sind es solche Fächer, die mir auch ohne 2. Stax eine gesicherte Existenz bescheren.
Ich schätze, es ist nur eine Frage der Zeit, wann sich das Referendariat und diese ganze praktische Lehrer"ausbildung" totlaufen. So weitergehen kann's jedenfalls nicht auf Dauer. Man merkt auch an vielen Schülern der staatlichen Schulen, wie bedient diese von der gängigen Unterrichtspraxis dort sind. Die Lebenswelten entwickeln sich weiter, die Schule tut es leider nicht oder kaum. Schade.
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Re: Ich habe abgebrochen .... und lebe immer noch!

Beitragvon Sonne234 » 02.09.2019, 9:29:23

Also ich hab nach dem 1. SE Sek 1 eine Anstellung im öffentlichen Dienst als Pädagoge gefunden unbefristet und rel. gute Bezahlung. Man kann auch mit 1. SE einen guten Job finden mit etwas Glück.
Also nur Mut :)
Sonne234
 
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