Ein Wort der Moderation

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Ein Wort der Moderation

Beitragvon Lysander » 03.03.2011, 22:20:13

Liebe Userinnen und User,

in der Vergangenheit, auch in der jüngsten Vergangenheit, sah sich die Moderation teils heftigster Kritik, sowie Forderungen nach expliziter und extensiver Rechtfertigung ausgesetzt.
Vorwürfe wie Willkür, persönliche Animositäten und Zensur wurden laut, als wir nicht immer populäre, aber aus unserer Sicht notwendige Entscheidungen wie das Sperren einzelner User, das Schließen von Threads oder die Bitte um Überarbeitung getroffen haben.

Was wir aber in aller Deutlichkeit einmal klarstellen müssen und was dem einen oder anderen User hier möglicherweise nicht präsent ist, das ist der Umstand, dass es auch in öffentlichen Internetforen so etwas wie ein Hausrecht gibt, für dessen Umsetzung und Durchsetzung wir Moderatoren beauftragt wurden.
In anderen Worten: Wir besitzen auch aufgrund unserer Beauftragung durch den Administrator und Hausherren dieses Forums die Legitimation, dieses Hausrecht im Sinne dieses Forums (!) auszulegen und entsprechend durchzusetzen. Wir sind ferner teilweise auch mit Administrator-Rechten ausgestattet, womit unsere Funktion und unsere Aufgaben folglich auch nicht ausschließlich auf die Definition des Wortes "moderieren", wie sie in diversen Lexika zu finden ist, zu reduzieren sind.
Natürlich sind wir bestrebt, Entscheidungen transparent zu machen, d.h. die für eine Entscheidung wesentlichen Gründe zu nennen. Der Schmidtsche Grundsatz, dass "Macht" auch immer mit Verantwortung einhergeht, gilt für uns in vollem Umfang.

Aus diesen Gründen sehen wir es aber auch im Gegenzug nicht als unsere Aufgabe an, uns für jeden Schritt, den wir tun, zu rechtfertigen, nur weil einzelne User dies fordern. Jeder User ist hier ein gern gesehener Gast, sofern er sich an das Hausrecht in Verbindung mit den Rechten und Pflichten, die einem laut Grundgesetz zustehen bzw. auferlegt sind, hält. Wer das aus unserer Sicht nicht tut, muss damit rechnen, dass die Moderation eingreift.

Dieses Forum ist definitiv kein Ort für basisdemokratische Experimente, wo die Moderation den Usern gegenüber Rechenschaft schuldig wäre, weil sie durch selbige gar legitimiert wäre.
Infolge dessen werden wir künftig unsere Entscheidungen nach wie vor transparent machen, uns aber jegliche weiteren Forderungen nach Rechenschaft verbitten.

Wir kündigen ferner an, dass wir Threads, die Rechtfertigungen fordern und Threads, die im Extremfall zu einer Hetze gegen einzelne Mitglieder der Moderation ausarten, kommentarlos schließen werden.

Es zeugt unserer Meinung nach von einem verzerrten und verabsolutierten Freiheitsbegriff (und auch Zensurbegriff), wenn diese Forumspolitik als Zensur oder diktatorisches System bezeichnet oder damit verglichen würde.

Unsere Moderatorentätigkeit und unser "Handeln" erfolgt nicht aus Selbstsucht, Geltungssucht oder sonstigen niederen Motiven. Wer uns dennoch kein Vertrauen entgegenbringen möchte, dem steht es frei, die Forumspolitik entweder dennoch zu dulden oder aber sich ein Forum zu suchen, dessen Politik eher zusagt.
Gruß
Lysander

Das beste Argument gegen Demokratie ist ein fünfminütiges Gespräch mit einem durchschnittlichen Wähler. (W. Churchill)
Lysander
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