Lobesreden beim Abschied

Diskussion zu pädagogischen Themen aller Art

Lobesreden beim Abschied

Beitragvon Fränzy » 31.07.2014, 22:27:24

Hallo zusammen,

ich muss jetzt doch mal nachfragen, ob es normal oder Usus ist, dass an z.B. der GLK Kollegen, die in den Ruhestand versetzt werden - oder weg versetzt werden immer ohne Ende gelobt werden.

Wir haben dieses Jahr ein Paar Weggänge von sorry Personen, die in der ganzen Schule als schwierig/Unkollegial/ unfähig verschrieen sind und der Schulleiter lobt sie in den höchsten Tönen.

Naja, das nächste Schuljahr wird paradiesisch. :mrgreen:

Grüße Franzi, die schöne Ferien wünscht. Endlich ist auch BW dabei!
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Re: Lobesreden beim Abschied

Beitragvon tino2010 » 31.07.2014, 22:56:52

Ressourcenorientiert :P :P :P
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Re: Lobesreden beim Abschied

Beitragvon Lysander » 07.08.2014, 19:34:16

Ja, das ist Usus und gehört sich meines Erachtens auch so.
Wir haben mitunter auch Leute gehabt, die ich persönlich nicht so gelobt hätte, aber ich denke, dass das zu einem würdigen Abschied dazugehört.
Es stellt sich auch die Frage, was denn die Alternative wäre. Da sehe ich ad hoc keine.
Gruß
Lysander

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Re: Lobesreden beim Abschied

Beitragvon Kodi » 08.08.2014, 18:03:56

Man vergibt sich ja nix und zwischen den Zeilen und über den Umfang wird schon klar, wie verdient das Lob ist. Das gute ist, dass die ganz harten Fälle ihren eigenen Abschied meiden und dann gar keine Rede brauchen.
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Re: Lobesreden beim Abschied

Beitragvon CatherineDuquesne » 10.08.2014, 18:19:01

Jeder wird hier ja wissen, woran er ist.
Aber damit das Kind einen Namen hat, verabschiedet man halt noch.
Man will sich ja nichts nachsagen lassen ;).
Und wer weiß, auf welche juristischen Gedanken manche Leute noch kommen könnten...


Wobei ich an meiner Schule jetzt noch nichts Außergewöhnliches erlebt habe, aber ich muss sagen, dass ich durchaus schon mal eine Verabschiedung gesehen habe - so kann man das auch machen, wenn man offen zeigt, dass man froh ist, die Leute loszuwerden.
Als ich ein Jahr an einer städtischen RS gearbeitet hatte als Vertretung, gab es auch einen Kollegen, der eigentlich eine Festanstellung hatte. Gehabt hätte, man mache das ja erst einmal so, dass man ein Jahr Angestelltenverhältnis hat an dieser Schule. Wir bekamen also von der Personalratsvorsitzenden ein Cartoon-Buch und er bekam noch hinterhergeschoben: "...für den souveränen Lehrer."

Wenn man weiß, wie schwierig die Verhältnisse an dieser Schule waren (noch sind?), dann kann man diesen Ausspruch leicht deuten.
An seiner Stelle hätte ich die Wurst vom Chef nicht noch gegessen am Ende der Konferenz. Ich bin dann einfach gegangen.
"Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren." B. Brecht
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Re: Lobesreden beim Abschied

Beitragvon Hauptschulpauker » 17.08.2014, 0:32:20

Reisenden wirft man keine Steine hinterher.
Sie könnten sie zurück werfen.
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