Zeieinhaltung bei Tests bzw. Klausuren

Diskussion zu pädagogischen Themen aller Art

Zeieinhaltung bei Tests bzw. Klausuren

Beitragvon Humbug » 28.05.2018, 15:30:33

Hallo zusammen,

Meine Frage: haltet ihr als Lehrer bei einem Test die Zeit ein? Oder lasst ihr die SuS dann doch noch länger schreiben? Wenn ja, in welchen Situationen?
Danke im Voraus für eure Antworten.
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Re: Zeieinhaltung bei Tests bzw. Klausuren

Beitragvon MarlboroMan84 » 28.05.2018, 15:52:23

Ich halte das idR auch ein. Wenn jetzt jemand noch einen Satz zu Ende schreibt, okay. Aber ansonsten halte ich das schon ein und das halte ich auch für sinnvoll.
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Re: Zeieinhaltung bei Tests bzw. Klausuren

Beitragvon Humbug » 28.05.2018, 19:12:23

ja. Ich sehe das auch so.
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Re: Zeieinhaltung bei Tests bzw. Klausuren

Beitragvon Illi-Noize » 29.05.2018, 0:17:43

In der Regel ist bei mir pünktlich Schluss. Es kann aber durchaus mal vorkommen, dass ich sehe, dass meine Zeit etwas knapp kalkuliert war, weil z. B. eine Zeichnung viel länger als gedacht dauert. Dann gebe ich halt noch was drauf ;-)
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Re: Zeieinhaltung bei Tests bzw. Klausuren

Beitragvon Stark » 29.05.2018, 14:32:20

MarlboroMan84 hat geschrieben:Wenn jetzt jemand noch einen Satz zu Ende schreibt, okay.


Meine vorletzte "Zeitansage" ist eine Minute vor Abgabe, mit der Ansage, dass JETZT der Zeitpunkt ist "noch schnell den Satz zu Ende zu schreiben". Die letzte Zeitansage ist dann zehn Sekunden vorher. Danach gibt es keine Ausreden.
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Re: Zeieinhaltung bei Tests bzw. Klausuren

Beitragvon Kiggie » 02.06.2018, 21:07:15

Da ich mich im Ref noch schwer tue mit der Kalkulation der Zeit, habe ich das immer Fall abhängig gemacht. Wenn nur einzelne Schüler länger schreiben, dann ist klar Ende, wenn Ende ist (Uhrzeit steht an der Tafel und ich mache Ansagen, wie viel Zeit noch ist). Wenn aber alle Probleme haben und ich merke, es lag (mit) an meiner Aufgabenstellung, lasse ich noch etwas Zeit.
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Re: Zeieinhaltung bei Tests bzw. Klausuren

Beitragvon rossi87 » 03.06.2018, 1:09:11

Mit der Zeit wird man da sicher souveräner. In den ersten Berufsjahren ist es aber wie ich finde völlig in Ordnung, es so zu praktizieren, wie Kiggie es beschrieben hat. Ich plane meine Klausuren wirklich sorgfältig und wurde trotzdem schon ein paar Mal überrascht vom Zeitbedarf des Großteils der schreibenden Schüler. In einem Fall habe ich eine 90min-Englischklausur um 20 Minuten verlängert. Die Resultate konnten sich sehen lassen; es lag einzig an mir, da ich den Zeitaufwand unterschätzt hatte. Hätte ich nach 90 Minuten abgebrochen, wären etliche gut bis sehr gut formulierte Essays verstümmelt worden.

Aber klar, so etwas sollte die Ausnahme sein und das ist sicher ein Punkt, an dem man an sich arbeiten sollte (Probeschreiben usw).
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