Unterrichten nach dem Lehrerhasser-Buch

Umfrage und Diskussion über das aktuellste schulpolitische Thema

Beitragvon Peter T. » 16.05.2006, 11:27:18

Ich denke, dass zur Erhaltung des eigenen Seelenheils, eine
gesunde! "Leck m. a. A." Einstellung förderlich ist.
Ich kann nur in einem vorgegebenen Rahmen handeln. Einige werden mit mir nie zufrieden sein. Wie in der Politik. Basta! Das liegt im System.Aber wer sind denn meine Kritiker? Bitte eigene Erfolgsatteste vorlegen!

Ich handele nach der Devise:" Tue Gutes..und lasse Dich dafür noch bezahlen" Lebe den anständigen Menschen vor!
Und das ist der Punkt. Enorm wichtig! Das hatte ich in meinem
selbständigen Berufleben nie gekannt,.. ich landete im Armenhaus wegen einer kaufmännichen Fehlentscheidung.
Und heute, dem Haifischbecken des Kapitalismus entronnen? Ob ich will oder nicht, am Ende des Monats erhalte ich pünktlich mein Salär, unabhängig, ob es "Fehler" gegeben hat oder nicht.
Wenn dann "Klein-Kevin" später mal nicht im Knast laden sollte, könnte ich den Umstand sogar als persönlichen Erfolg werten.

In meiner Heimat gibt es ein Sprichwort, das übersetzt lautet:
"Die Klugen denken noch nach, während die Idioten die Festung
bereits erobert haben".

Gruß Peter T.
Peter T.
 
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Beitragvon Helli » 28.06.2007, 11:33:34

@Lena,

ich finde es traurig, wenn es Lehrer gibt, die nicht verstehen, dass erst dann eine erfolgreiche Erziehung und "Disziplinierung" der Schüler möglich ist, wenn sie auch verstanden werden.
Die Gesellschaft und die Hintergründe der SuS haben sich nunmal verändert und wenn ich erziehen will muss ich Kenntnis über dies haben.
Bei meinen Kollegen fehlt mir oft genau das, nämlich ein ernsthaftes Interesse an Kindern und Jugendlichen. Wenn man dies nicht besitzt hat man eigentlich den Beruf verfehlt. Genau diese Kollegen haben dann auch meist Disziplinprobleme im Unterricht, weil sie nur "Jobber" sind. Das merken die SuS sofort.

Verständnis, Durchsetzung, Disziplinierung, Leistung und Erziehung sind keine sich ausschließenden Aspekte. Sie müssen sinnvoll miteinander verknüpft werden. Kann man nicht auch streng sein und sich für seine SuS interessieren?

Streng sein (bzw. ich finde Konsequenz wesentlich wichtiger) kann man aber nur bis zu einem gewissen Grad lernen (und nur in der Praxis), es ist auch hauptsächlich typbedingt.


Womit wir wieder bei der Ausgangsfrage wären, die ich eindeutig mit "ja" beantworten würde.

.
Helli
 
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Beitragvon Helli » 28.06.2007, 11:38:19

ich meinte natürlich die Frage, ob es einen Eignungstest für angehende Lehrer geben sollte, aber sorry, das war natürlich nicht die Ausgangsfrage sondern das Thema des Monats.
Helli
 
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