Thema der Woche: Einschulung mit 5 - Abitur mit 17 !?!

Umfrage und Diskussion über das aktuellste schulpolitische Thema

Einschulung mit 5 - Abitur mit 17 ?

Ja, ich befürworte die frühe Einschulung. Deutschlands Studenten sind zu alt!
24
23%
Chancen und Risiken halten sich die Waage. Die Politik ist gefordert, geeignete Voraussetzungen zu schaffen.
21
20%
Nein, Bildung braucht Zeit und Reife. Immer jüngere Absolventen bringen den Wisssenschaftsstandort Deutschland auch nicht weiter.
59
57%
 
Abstimmungen insgesamt : 104

Beitragvon Kröte » 29.06.2006, 14:08:04

Ich bin zwar etwas spät dran, aber:
Studenten brauchen zu lange fürs Studium, weil sie nebenbei zu viel arbeiten müssen um Geld zu verdienen. Nicht weil sie erst mit 6 eingeschult wurden.
Schüler die mit 15 oder 16 Jahren nach dem Hauptschulabschluss oder der Mittleren Reife in das Erwerbsleben möchten, sind für viele Ausbildungsbetriebe zu jung. Noch eher einschulen - noch jünger!
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Beitragvon dotwina » 25.09.2006, 16:36:05

hallo alle zusammen!
ich schaue hier ab und an mal rein, obgleich ich noch nicht im referendariat bin, sondern zur zeit mein examen mache.

ich finde die themen durchaus wissenswert und interessant.

zum thema einschulung mit 5 kann ich sagen, dass hier differenziert werden muss.
jedes kind ist anders in der entwicklung, sowohl in der körperlichen, als auch vom "kopf können" her...

ich denke, es wird allgemein darauf hinauslaufen, dass eine einschulung mit 5 jahren "grundsätzlich" möglich sein wird, aber kein "muss" ist.

das finde ich durchaus sinnvoll.
wenn ein kind mit 5 jahren breits schulfähig ist, bzw. von den eltern und durch einschulungstests belegt für schulfähig erachtet wird, dann sollte man es in seiner entwicklung auch nicht hemmen und warten, sondern einschulen.

was ich eigentlich sagen wollte ist, dass gewiss individuell über eine frühere einschulung entschieden werden wird.

mfg
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Beitragvon lisi166 » 25.09.2006, 19:19:13

man sollte den kindern auch noch kindheit schenken und zeit zum spielen, kontakte knüpfen etc. und nicht nur zeit zum lernen!!!

von der verkürzten mittelstufe halte ich übrigens auch nichts, da ich selbst merke wie vollgepackt die lehrpläne eh schon sind und das selbst da alles kurz und knapp durchgezogen werden muss... noch ein jahr kürzer(leider ja schon beschlossen) bzw. einschulung noch früher finde ich schwachsinn...die kinder müssen ja auch in nem alter sein, wo sie das erlernte überhaupt schon geistig aufnehmen können!
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Beitragvon dotwina » 26.09.2006, 1:00:14

ja, da hast du total recht.
kind sein können ist sehr sehr wichtig. das denke ich auch.

sofern sie aber das von sich aus wollen, ist es denke ich ok.
das ist von fall zu fall verschieden.

ein grundsätzliches gesetz, das besagt, dass mit 5 jahren eingeschult wird, fände ich absolut NICHT gut.

das wollte ich meinem beitrag noch hinzufügen.

lg
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Menschenkundlich völlig daneben !

Beitragvon Freidenker » 24.11.2006, 20:57:58

Viel Gequatsche und gedanklicher bullshit, was von sogenannten Experten überlegt wird, wenn es um die Veränderung der Schule geht.-Setzen, 6 minus !

Mir fällt auf, dass bei all diesen Überlegungen nie um den Menschen an sich geht, bzw. um seine Persönlichkeitsentwicklung.

Den "Kindheitsdieben" sollten wir lieber Roboter zur Verfügung stellen als Menschen. Roboter für die Wirtschaft !

Warum wird an den Staatsschulen nicht nach menschenkundlichen Aspekten, wie z.B. an den Waldorfschulen, vorgegangen ?

Das Hauptproblem liegt darin, dass die Staatsschule sich als Erfüllungsgehilfe der Wirtschaft sieht, so nach dem Motto "Der Mensch ist für die Wirtschaft da !" .

Warum findet keine Umorientierung nach dem Motto "Die Wirtschaft ist für den Menschen da !" statt ?

Dass immer mehr solvente Eltern lieber nach Alternativschulen, wie z.B. nach den Waldorfschulen oder kirchlichen Schulen Ausschau halten, erscheint folgerichtig. Dass sich unter diesen Eltern viele Staatschullehrer befinden, sollte bedenklich stimmen.
Ihr kommuniziert mit dem künftigen Bildungsminister !
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Beitragvon Michael28 » 26.11.2006, 3:11:28

Warum findet keine Umorientierung nach dem Motto "Die Wirtschaft ist für den Menschen da !" statt ?


Weil die Betrogenen noch nicht gemerkt haben, daß sie betrogen werden.
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Beitragvon Freidenker » 26.11.2006, 13:50:34

@Michael28
Dann soll die Gesellschaft ruhig den Bach runtergehen, selbst schuld.
Ihr kommuniziert mit dem künftigen Bildungsminister !
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