PLP Spanisch

Fragen & Antworten zu didaktischen Problemen, methodische Kniffe für den nächsten Unterrichtsbesuch usw.

PLP Spanisch

Beitragvon GeoSpaRef » 30.04.2018, 14:07:59

Hallo Leute,

ich bin neu hier und freue mich, auf dieses Forum gestoßen zu sein. Vielleicht kann mir ja jemand von euch ein paar hilfreiche Ratschläge für mich - bin in eineinhalb Wochen mit meiner ersten Prüfungslehrprobe dran, und zwar im Fach Spanisch, 8. Klasse, 3. Fremdsprache.

Stundenziel (45 min) soll sein: "SuS wenden die Struktur estar + gerundio in unbekannten Kontexten an." In den beiden Stunden davor wurde das gerundio eingeführt und geübt. Bis jetzt habe ich für die Stunde folgende Ideen:

1) Aufmerksamkeit erregen: Drei Fotos von L, der verschiedene Dinge tut, die benannt werden sollen.
2) Zielorientierung
3) Übung (zur Wiederholung/Reaktivierung): Tandemdialoge in PA

Wie gesagt, es sind bishierhin nur Ideen; Vorschläge und Kritik nehme ich gern an!
Unsichererer wird's jetzt noch, wie's weitergehen soll:

4) Klasse in zwei Gruppen Teilen, Pantomime-Taboo (mit Karten, auf denen Steht, was S darstellen sollen und andere erraten müssen).
ODER: Ein Bild auswählen und sagen, was darauf zu sehen ist, dazu vielleicht Partner mit Bildern finden lassen, auf denen ähnliches passiert...

PROBLEM: Die S haben noch einen sehr geringen Wortschatz und sind eher leistungsschwach. Ich zerbreche mit den Kopf, wie ich Schüleraktivität und Differzierung einbauen kann, wie ich eine Progression einbaue und irgendwie noch eine (oder wechselnde) Methoden...

Kann mir jemand helfen? Für alle Hinweise Riesendank! Un saludo!
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Re: PLP Spanisch

Beitragvon tiger » 30.04.2018, 23:58:16

GeoSpaRef hat geschrieben:"SuS wenden die Struktur estar + gerundio in unbekannten Kontexten an." In den beiden Stunden davor wurde das gerundio eingeführt und geübt.

Das spezifisch Neue ist also der unbekannte (Sach-)Kontext, wenn ich dich richtig verstehe. Ist das genug Neuigkeitsgehalt für eine Lehrprobe? Wenn das gerundio in den vorherigen Stunden bereits geübt wurde, dann doch bestimmt mit konkreten Sätzen in irgendeinem (anderen) (Sach-)Kontext. Da dürfte die Transferleistung ziemlich gering sein ...

Von dieser Überlegung ausgehend solltest du erst ein differenzierteres Lernziel formulieren und danach über die Methodik und die Binnendifferenzierung nachdenken.

GeoSpaRef hat geschrieben:Die S haben noch einen sehr geringen Wortschatz und sind eher leistungsschwach.

Das ist doch nur eine Ausrede. Klassen, wie man sie 1954 in einem katholischen Mädchengymnasium vorgefunden hat, gibt es heute nunmal nicht mehr. In welchem Lernjahr sind die Schüler denn überhaupt? In welcher Jahrgangsstufe beginnt bei euch die dritte Fremdsprache?
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Re: PLP Spanisch

Beitragvon GeoSpaRef » 01.05.2018, 17:07:18

Hallo tiger,

danke für deine Nachricht und, ja, genau: es geht um den Kontext, in den das ganze eingebettet werden soll, mit möglichst wenig Scaffolding und einem hohen Grad an Abstraktion; eine Anwendung eben.

Es handelt sich um eine 8. Klasse, erstes Lernjahr. Und was du als Ausrede hinstellst, ist keine. Natürlich haben die S inzwischen einen Grundwortschatz, aber die darin vorkommenden Verben sind schnell erschöpft und eignen sich nur bedingt für pantomimisches Darstellen/Bildbeschreibung. Das ist bisschen mein Problem.

Pantomime und oder Bildbeschreibungen halte ich aber für authentische Kontexte, die das Gerundio sozusagen provozieren. Nur, wie soll ich das für alle S auch noch differenziert umsetzen? Ich brauche bitte ein paar Denkanstöße!

Vielen Dank!!
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