2. Staatsexamen nicht bestanden - Wie erklärt man das im VG?

Wer sich seine Sorgen und Nöte mit dem Referendariat von der Seele reden will, ist hier richtig. Vielleicht gibt es ja jemanden, der einen guten Rat hat.

Re: 2. Staatsexamen nicht bestanden - Wie erklärt man das im

Beitragvon Jméno » 21.03.2018, 13:13:49

CaraM. hat geschrieben:Nein. EIn Vertretungslehrer braucht kein 2. Staatsexamen. Man kann sogar als Student unterrichten.


Sag bloß!?
Du würdest also weiterlügen. Okay, deine Entscheidung. Mir wäre das von Anfang an zu riskant.
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Re: 2. Staatsexamen nicht bestanden - Wie erklärt man das im

Beitragvon CaraM. » 21.03.2018, 16:10:29

Jméno hat geschrieben:
CaraM. hat geschrieben:Nein. EIn Vertretungslehrer braucht kein 2. Staatsexamen. Man kann sogar als Student unterrichten.


Sag bloß!?
Du würdest also weiterlügen. Okay, deine Entscheidung. Mir wäre das von Anfang an zu riskant.


Häh? Wieso lügen?

Natürlich kann man als Vertretungslehrer oder Student unterrichten.
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Re: 2. Staatsexamen nicht bestanden - Wie erklärt man das im

Beitragvon Valerianus » 21.03.2018, 18:54:50

Wenn Lügen zum beruflichen Werdegang nachträglich bekannt werden, ist das ein Kündigungsgrund wegen Zerrüttung des Vertrauensverhältnisses. Muss also wirklich jeder selbst wissen. Offensiv damit umgehen und die Gründe für die eigene Umorientierung erläutern, dann interessiert das kein Schwein. Die Prüfung hat doch mit deinem kommenden Beruf nichts zu tun, so what? :)
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Re: 2. Staatsexamen nicht bestanden - Wie erklärt man das im

Beitragvon Bender5 » 21.03.2018, 19:20:21

Muss man selbst entscheiden, welchen Weg man da wählt.
Ich würde wohl ebenfalls den von CaraM. wählen. Wenn es schief geht, Pech gehabt, trotzdem in vielen (nicht allen!) Berufsfeldern und Firmen mMn die höhere Erfolgsaussicht.
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Re: 2. Staatsexamen nicht bestanden - Wie erklärt man das im

Beitragvon CaraM. » 21.03.2018, 21:34:25

Bender5 hat geschrieben:Muss man selbst entscheiden, welchen Weg man da wählt.
Ich würde wohl ebenfalls den von CaraM. wählen. Wenn es schief geht, Pech gehabt, trotzdem in vielen (nicht allen!) Berufsfeldern und Firmen mMn die höhere Erfolgsaussicht.


Eben: Wenn man es direkt sagt, hat man gar keine Chance und kraxelt womöglich jahrelang am Existenzminimum.

So hat man eine Chance. Wenn man einmal irgendwo Fuß gefasst hat, ist man "drin" und dann zählt die Leistung und danach wird man dann gemessen.
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Re: 2. Staatsexamen nicht bestanden - Wie erklärt man das im

Beitragvon Maximer » 22.03.2018, 20:04:20

Silvana123 hat geschrieben:Hallo zusammen,

ich habe das zweite Staatsexamen nicht bestanden und bewerbe mich derzeit in der freien Wirtschaft. Nun habe ich ein Vorstellungsgespräch und überlege die ganze Zeit wie ich dieses Thema am besten verkaufen kann. In meinem Lebenslauf steht, dass ich als Lehrkraft am Berufskolleg gearbeitet habe. Vom Referendariat und nicht bestandener Prüfung habe ich nichts rein geschrieben. Ich bräuchte dringend paar Tipps und Ratschläge !!!

VG


Hallo Silvana,

mir ist nicht so ganz klar, wie (und warum) du im Vorstellungsgespräch rechtfertigen willst, dass du einen unvollständigen Lebenslauf vorgelegt hast. Hier sehe ich das Problem und nicht in der Tatsache des nicht bestandenen Referendariats.

Dass einen abgebrochene Ausbildungen hierzulande ein Leben lang verfolgen, ist leider so. Ich würde das auch nicht an die große Glocke hängen, aber totschweigen ist auch nicht in Ordnung - dann trägt man das als Bürde mit sich.

Es gibt da draußen bestimmt (genügend) Arbeitgeber, die etwas gegen Lehrer und Schule haben; du musst sie nur finden und dann kann das abgebrochene bzw. nicht bestandene Referendariat eventuell sogar von Vorteil sein, wenn du klar reflektierst, warum du in diesem Job nicht glücklich geworden wärst.

Ein Problem könnte natürlich sein, dass nicht selten Leute durchs Referendariat rasseln, die mit der Selbstreflexion auf Kriegsfuß stehen. Aber das kann ich nicht wissen.

Viel Glück und Kopf hoch - es gibt immer einen Weg!

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Re: 2. Staatsexamen nicht bestanden - Wie erklärt man das im

Beitragvon Teacherlove » 19.04.2018, 15:15:42

Lügen, lügen, lügen.

Nirgendwo wird soviel gelogen wie in Vorstellungsgesprächen. Auch seitens der Unternehmen, denn natürlich ist dort alles bestens...

Schule war nicht deins, zuviele unterschiedliche Kinder, das ganze System ist steif und du willst noch was erreichen... das kommt gut an. Lehrer sind "da draußen" eh alles andere als beliebt.
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