Fachleiter brauchen Grenzen und Kontrollen !

Wer sich seine Sorgen und Nöte mit dem Referendariat von der Seele reden will, ist hier richtig. Vielleicht gibt es ja jemanden, der einen guten Rat hat.

Re: Fachleiter brauchen Grenzen und Kontrollen !

Beitragvon Maximer » 04.05.2019, 14:35:21

schotti hat geschrieben:Man sollte meinen, dass es da einen freien Meinungsaustausch gab, aber auch dies muss ich relativieren. Die Fachleiter haben natürlich auch ihre Lieblinge unter den Referendaren und diese durften sich alles erlauben. Die Schleimereien gingen dabei untereinander bereits so weit, dass die Lieblinge noch nicht mal sämtliche Pflichtbesuche zeigen mussten, weil die Noten (natürlich im 1er und 2er Bereich) ja bereits festgelegt seien.


Man sieht jedenfalls, dass die Zustände von Seminar zu Seminar sehr auseinander gehen können. So schlimm wie bei euch ist es bei uns zum Glück nicht, aber mehr Objektivität+Transparenz in den Rückmeldungen und Beurteilungen wäre auf jeden Fall eine schöne Sache. Das ist oft nicht viel anders wie Rätselraten.

Einige wenige Leute fallen durchs Raster und sind dann ganz schnell weg vom Fenster, das waren in unserem Jahrgang ca. 2-3 Leute, von denen ich es mitbekommen habe. Erst Verlängerung und dann waren sie irgendwann ganz weg, wird alles nicht an die große Glocke gehängt und man hat genug selbst um die Ohren, weshalb das an einem vorbei läuft. Eine Person kenne ich aber aus dem Studium (wir hatten zusammen Praktikum) und ich weiß, dass sie eig. das Zeug für den Job hat. Das tat mir sehr weh, dass sie so viel Pech mit Mentoren und Ausbildern hatte. Ich hoffe, dass sie einen anderen Weg findet.

Viel wäre schon gewonnen, wenn wir Referendare nicht so ausgeliefert wären. Eine Pause einlegen und woanders neu anfangen können - warum geht das so schwer oder gar nicht? Wieso ist es so schwer, mit offenen Karten zu spielen? Das will mir nicht so recht in den Kopf rein.

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Re: Fachleiter brauchen Grenzen und Kontrollen !

Beitragvon pywup » 06.05.2019, 19:31:03

Ich habe die damalige Situation genau analysiert und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass es in diesem System genau zwei Arten von Durchfällen gibt:

1. Der gewollte Durchfall (bei Leuten wie uns)
2. Der ungewollt Durchfall (sog. Unglücksfall)

Zu 1: Man hat den dem System keine Beziehungen/Lobby: Z. B. die Eltern sind Lehrer, eine Lehrer hat Dich empfohlen, Du kennst einen Schulleiter persönlich (vielleicht über Bekannte oder Verwandte) u.s.w.

In diesem Fall hast Du schon vom ersten Tag an schlechtere Karten als die Leute, die eben diese Beziehungen haben.

Wenn Du dann durchfällst, sind die Chancen beim zweiten mal durchzufallen etwa 99,9%.

Zu 2: Hier lag es daran, dass die externen Prüfer erkannt haben, dass der Kandidat nicht zum Lehrer taugt, obwohl die Lehrerschaft der Ausbildungsschule alles getan hat, damit der Wunschkandidat besteht.

Ich habe dass an meiner damaligen Ausbildungsschule beobachten können. Da wurde einer regelrecht durch die Prüfung geschoben. Der hatte (unglaublicher weise) eine Vornote von sehr gut und musste in der Prüfung um die sogenannte Gnadenvier betteln, oder besser gesagt, für ihn wurde gebettelt.
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Re: Fachleiter brauchen Grenzen und Kontrollen !

Beitragvon Löwenherz » 06.05.2019, 19:54:07

Hm, beim letzten Mal, asl du den Beitrag in einem Forum getrollt hast, gab es da noch eine Passage über die eigene Diplomnote von 1,5. Bleibt aber halt nur Geschwurbel und Getrolle.. Wie wäre es mit einem Leben?
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Re: Fachleiter brauchen Grenzen und Kontrollen !

Beitragvon Maximer » 10.05.2019, 15:01:31

Löwenherz hat geschrieben:Hm, beim letzten Mal, asl du den Beitrag in einem Forum getrollt hast, gab es da noch eine Passage über die eigene Diplomnote von 1,5. Bleibt aber halt nur Geschwurbel und Getrolle.. Wie wäre es mit einem Leben?


Dem stimme ich absolut zu, der Beitrag liest sich spinnig und schwarzweißmalerisch, Gründe für Scheitern gibt es immer viele und sind von Situation zu Situation verschieden.

Trotzdem kann ich mir schon vorstellen, dass es da draußen verlorene Seelen gibt, die sich dazu verdammt sehen, nun ruhelos im Internet herumzuspuken, weil sie ihr persönliches Ref-Trauma psychisch nachhaltig geprägt hat. Einzelne kann es immer ganz übel erwischen. Das macht solche Beiträge aber nicht vom Inhalt her nicht besser.

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